Print Friendly, PDF & Email

Reinhard Walcher
Eine Pandemie, die keine ist.

Wie gefährlich oder (relativ) ungefährlich dieses C-Virus (den vollen Namen wollen wir mittlerweile ja nicht mehr hören oder lesen) nun wirklich war oder noch ist, wird wahrscheinlich nie ans Licht kommen. Mittels des „Lockdown‘s“ (deutsch eigentlich: „Ausgangssperre“) und anderer „Maßnahmen“ (wie der Kurz’sche „Super-Shutdown“, deutsch: die Schließung aller amtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Einrichtungen) hat man dieses winzige Viech oder Nichtviech ja (vorerst?) besiegt. Ein Pyrrhus-Sieg zwar, aber doch!

Dank unseres Bundeskanzlers Sebastian K. und seines Teams, die am 12. März 2020 (ähnlich wie in vielen anderen Staaten) in Österreich aus gegebenem Anlass eine Diktatur ausgerufen haben. Aus freien StaatsbürgerInnen wurden über Nacht eingeschüchterte, verängstigte und folgsame(!) Untertanen, die sich in ihre Wohnungen eingesperrt wiederfanden. Ob die „Maßnahmen“ nun das C-Virus besiegt haben oder ob es sich über kurz oder lang von selbst vertschüsst hätte, wäre eine (echte) Diskussion, also ein Streitgespräch über die verschiedenen Expertenmeinungen wert. In einer Diktatur aber werden abweichende Meinungen ignoriert, sabotiert und unterbunden. Und niemand will mehr auf den Mars auswandern, weil dieser zu nahe an der Erde durchs Weltall düst (©ach.gut).

Man wird nie wissen, ob einzig die „Maßnahmen“ gegriffen haben oder ob das C-Virus von selbst verschwunden wäre und sich mit viralem Grundschwirren zufriedengegeben hätte. Wer Zweiteres glaubt, unterliegt zwar dem Präventionsparadox, da aber die Ansteckungszahl schon drei Tage vor dem Lock- und Shutdown gesunken ist, wäre angesichts der katastrophalen medizinischen, wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Kollateralschäden durchaus eine offene Diskussion angebracht. Die ist aber nicht möglich. Skeptiker und Zweifler werden nicht nur ignoriert, sondern auch mit dem Schmähbegriff „Leugner“ desavouiert.

Die schauerliche, weil diktatorisch-menschenverachtende Vorgangsweise der türkis-grünen Regierung Österreichs aber erinnert fatal an die konstituierende Sitzung der katholischen Kirche, nämlich an das Konzil von Nicäa im Jahr 325 n. Chr. im heutigen Iznik (Türkei). Damals debattierte man darüber, ob Jesus nun Gott oder Mensch oder beides zugleich sei, was zur Erfindung der Dreifaltigkeit (Trinität) führte. Jedenfalls wurde ein gewisser Bischof Arius in dieser Frage überstimmt und sogleich als Ketzer verbrannt. So erging es (damals) den Vertretern einer von der Mehrheit abweichenden Meinung.

Was damals die Theologen waren (also Männer, die sich mit unsichtbaren Wesen wie Gott, Satan und Engel befassen und diese zur Gängelung der Menschen vorschieben), sind in unseren Tagen die Virologinnen und Virologen. Auch sie sprechen von unsichtbaren, bedrohlichen Wesen, sind sich aber nicht wirklich einig über die Eigenschaften und Auswirkungen der Winzlinge. Vorsichtshalber glaubte man lieber den Panikmachern und schickte die Beschwichtiger in die Wüste, ähnlich wie man es einst mit Arius verfuhr, wenn auch ohne Todesstrafe.

Die VirologInnen und die gläubigen PolitikerInnen haben jedenfalls die totale Machtübernahme erreicht. Sogar die ehemals vierte Gewalt im Staat, die Medien und die freie Presse sowie die gesamte politische Opposition ließen sich über Nacht mit den Regierenden gleichschalten. Die Grundpfeiler der Demokratie – Opposition, Skepsis, Debatte – erlagen dem C-Virus auf der Stelle. Man übernahm sogar synonym den Begriff „Gottesleugner“ aus den 14 (!) finsteren, gottesstaatlichen Jahrhunderten und verbog ihn zum „C-Leugner“ – in Analogie zum Klimaleugner. Womit man die kritischen, frei denkenden Ärzte und Wissenschaftler zumindest sprachlich auf eine Stufe mit der rechtsradikalen Szene stellte – den Holocaustleugnern!

Die Nebenwirkungen des „Lock- und Shutdown’s“ (die Kollateralschäden) redete man mittels Aussicht auf Milliarden-Entschädigungen klein. Woher das Geld kommen soll, weiß nur der Finanzminister Blümel oder auch nicht. Jedenfalls unterlief ihm eine klassischer Freud’sche Fehlleistung, indem er in seiner Budgetrede einfach 4 Nullen unterschlug und auf diese Weise Milliarden- auf läppische Hunderttausenderbeträge schrumpfen ließ. Wenigstens in diesem Fall bemerkte die Opposition den kapitalen Bock und protestierte.

Überhaupt trieb und treibt man (sprich die österreichische Regierung unter Bundeskanzler Kurz so wie die meisten Regierungen in der EU) mit den Zahlen über Infizierte, Genesene und Verstorbene sowie die Ansteckungsrate (Reproduktionsfaktor) und die Dunkelziffern ein abgekartetes (?) Spiel, indem man mit absoluten Zahlen jongliert und argumentiert, ohne sie in Relation zur Gesamtbevölkerung zu setzen. So etwa wurde (fast) nie erwähnt, dass in Österreich jährlich durchschnittlich 1% der rund 8,9 Millionen Einwohner verstirbt. Also gibt es jährlich rund 89 000 und somit täglich durchschnittlich 243,8 „normale“ Sterbefälle.

Die Gesamtzahl der in Österreich an/mit dem C-Virus Verstorbenen lautet (Stand 22. August 2020) absolut 732, verteilt auf rund 5 Monate also täglich durchschnittlich 4,88 (an/mit C) Verstorbene. Ob diese Zahl in die durchschnittliche Sterberate einzurechnen oder ihr hinzuzufügen ist, kann derzeit noch nicht seriös gesagt werden. Jedenfalls ergibt 732 (C-Tote) dividiert durch 8 900 000 (Einwohner Österreichs) 0,000082. Also sind an/mit dem C-Virus in Österreich 82 Hunderttausendstel oder 0,0082% der Gesamtbevölkerung verstorben, davon (von diesen 82 Hunderttausendstel) waren mehr als 90% vorerkrankt und über 75 Jahre alt.

Die Zahl der C-Infizierten in Österreich (Stand 22. August. 2020) beläuft sich auf rund 25.250, das sind 0,0028, also knapp 3 Promille oder 0,28% der Gesamtbevölkerung. Davon sind 21.560 (also 85%) wieder gesund. Die Zahlen der C-Infektionen bewegen sich somit durchwegs im Promille- also im Tausendstel-Bereich. Rechnet man die (nicht erfassbaren) Dunkelziffern (man schätzt sie 10- bis maximal 85mal höher) hinzu, verringern sich diese Prozentsätze nochmals um vermutlich mindesten eine Kommastelle. Hier ließe sich schüchtern-höflich die Frage stellen, wo denn hier eine Epidemie, geschweige denn eine Pandemie stattfindet? Fragen, Zweifel und Kritik wurden ja österreich- europa- und weltweit von den höchsten Stellen verboten oder totgeschwiegen, was möglicherweise die eigentliche Pandemie ist.

Auch die „Horrorzahlen“ aus Italien, Brasilien oder den USA sind absolute Zahlen, die – in Relation zu den Einwohnerzahlen gesetzt – gleich viel weniger dramatisch ausschauen, als man uns weismachen und damit in Angst und Schrecken versetzen wollte und will. Weltweit liegen die Zahlen der Infektionen und Verstorbenen ebenso im Promillebereich wie in Österreich. Weltweit infiziert sind derzeit offiziell rund 23 121 000 (23,12 Millionen) Menschen, das sind knapp 26 Tausendstel der Weltbevölkerung. Weltweit verstorben an/mit dem C-Virus sind 802 693 Menschen (bei rund 246 000 „normalen“ Sterbefällen pro Tag!), das sind 0,0089 % der Weltbevölkerung (Quelle der absoluten Zahlen: Bundesministerium für Gesundheit u.v.a. mit Stand 23. August 2020)

Die C-Krise wird vorübergehen und an der winterlichen Influenza-Epidemie werden weiterhin jährlich 1.500 bis 3000 Menschen allein in Österreich sterben. Das aber wird in den Medien keinerlei Hype (oder Hysterie?) auslösen so wie bisher auch nicht. Schon deshalb, weil wir lange Zeit mit den Folgen des „Lock- und Shutdown’s“ beschäftigt sein werden und die stinknormale Grippe (daher) niemanden interessiert. Und möglicherweise hätten wir ohne (hysterische?) Medien, PolitikerInnen und vor allem VirologInnen und EpidemiologInnen dieses C-Viech gar nicht bemerkt.

Reinhard Walcher, Dipl. Ing., Architekt, maßgeblich beteiligt an der Planung der Frauen- und Kopfklinik und des Chirurgie-Turms in Innsbruck und des Neubaus des Klinikums Schwaz, Zeichner, Maler und kritischer Glossist.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Lieber Herr Walcher, Sie sprechen mir aus der Seele.
    Die Antoninische Pestepidemie, benannt nach dem daran unschuldigen Marcus Aurelius Antoninus, raffte in wenigen Woche mehr als die Hälfte der Bevölkerung dahin. Es kam in folgenden Jahrhunderten wieder, und man hätte keine Modellrechnungen gebraucht, um zu sehen, was passiert war. Derzeit steigen die (wie auch immer erhobenen) Infektionszahlen, aber niemand stirbt daran.
    Es ist die Stunde der Verbotsbeschleuniger und Präventionisten. Kurz allein mache ich dafür nicht verantwortlich. Die legistischen Meisterwerke des Gesundheitsministers, der das sogar zum sogenannten Klimaschutz gleich fortsetzen wollte, sollen nicht übersehen werden.
    Immerhin, der Begriff Skepsis wird verwendet wie für eine tödliche Krankheit. Vielleicht halten die linxgrünen Journalisten das für Sepsis und sollten einfach einige Buchstaben weglassen. Das Weglassen wäre in dem Bereich ein guter Anfang.

  2. Reinhold Zust

    Eigentlich sollte man sich in Diskussionen der stets allwissenden geistigen Eliten nicht einmischen, schon gar nicht das derzeit alles beherrschende Thema betreffend.
    Ich wage es trotzdem, die umfangreichen, obenstehend getroffenen Aussagen, auf ein für mich verständliches Niveau zu bringen und zusammenzufassen: Bei Viren handelt es sich also grundsätzlich nur um harmlose „Viecher“ (interessant dazu, im blog nachzulesen, die Forschunsergebnisse von Frau Professor Gabriela Kompatscher „Human-Animal-Studies“ über Menschen und andere Tiere). Virologen sind größtenteils Deppen, die keine Ahnung davon haben, warum, ob überhaupt und mit welchen Maßnahmen sie diese Viecher bekämpfen oder behandeln sollten.
    Sämtliche Statistiken über Sterberaten und Horrorzahlen, welche durch diese lächerlichen Winzlinge verursacht werden, sind entweder gefälscht, dienen nur der Angstmache oder werden vom dümmlichen Volk nicht kapiert und nicht im richtigen Verhältnis betrachtet, da zu den Millionen Toten durch Kriege, Hunger, Luftverschmutzung usw. ein paar Hunderttausend dazukommende, meist ohnehin nur alte „Grippekranke“, gar nicht erwähnenswert sind. Der Bundeskanzler ist insgeheim ein Diktator, der nichts unversucht lassen wird, um die schlafende „Bevölkerung“, wenn es sein muss auch mit weiteren „lockdowns“, mit Hilfe dieser Pandemie, die keine ist, endlich unter seine menschenverachtende Gewalt zu bringen.
    Daher: Herunter mit den Masken! Feiert Partys und Feste, jeden Tag, möglichst intensiv und eng umschlungen, damit durch nachfolgende Statistiken endlich bewiesen werden kann, dass es sich um eine vollkommen harmlose Pandemie handelt, die gar keine ist. Verweigert auch in Aussicht stehende Impfungen! Diese würden niemandem helfen, sondern nur einem Zuwachs der Reichtümer von Bill Gates und der Pharmaindustrie dienen.
    Zur Erinnerung (tagesschau.de): 31.12.2019 Wuhan – 27 an einer neuartigen Lungeninfektion Erkrankte, 6.1.2020 Erkrankungen auf 59 gestiegen, Gesamtrisiko unbekannter Ursache. 9.1.2020 Neuartiger Coronavirus identifiziert. 11.1. erster Todesfall, 14.1. Infektionen ausserhalb Chinas, erwiesenermaßen von Mensch zu Mensch übertragbar, in Wuhan auf 200 gestiegen. 22.1. Wuhan wird abgeriegelt. „US-Gesundheitsbehörde CDC: eine Pandemie ist möglich!“ 24. 1. erstmals Nachweis in Europa. 25.1. 1300 Fälle, 27.1. gegen 3000 Infizierte und erster Fall in Deutschland usw…Ischgl-„Hotospot“…usw…..bereits zu erkennende, diktatorische „überzogene Massnahmen“….
    Mit einem Satz: Wir haben eine Pandemie, die keine ist, sondern es ist alles nur ein Affentheater !
    Man darf darauf gespannt sein, wie es weitergeht und wann der Vorhang fällt.

  3. Ulrich Winzer

    Guter Text, den ich vollumfänglich mittrage. Wann kommen die nötigen Konsequenzen aus dem Wissen, auch bei uns in Deutschland von der Politik und vor allem den Blasmusikverbänden?

Schreibe einen Kommentar