Anton Adlers Notizen aus der Provinz: „Warum habe ich denen eigentlich ein Hirn gegeben?“ Oder: Auch Geisti hat’s nicht immer leicht.

In der ganzen Mission „Grüne Revolution und Ökologischer Wandel“ ist kein Cent für unabhängige Projekte in Richtung Ökolandbau, Biodiversität, Energieoptimierung oder Pestizidvermeidung vorgesehen. Doppelblitz mit Vierfachdonner.

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Anton Adlers Notizen aus der Provinz: Der Komödiant im Zitronenland. Oder: Die Schlafmützenlitanei

Wie schön lässt es sich aus dem Ausland, das weltweit (fast) überall ist, auf Italien herablästern. Was ist das für ein Land, in dem ein alternder Playboy und Medienmogul Regierungschef werden konnte?

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Anton Adlers Notizen aus der Provinz, „Wenn Rom Dich allzu sehr erregt – dann gehe einen Sonderweg!“

Im Land, das bekannter Weise die einzige wirklich autonome Autonomie der Welt genießt, war den Entscheidungs-, Verantwortungs- und Aktenträgern mit weinbergwegmedialer Kanonenrückendeckung von vorneherein klar: Rom vergeigt die Pandemiebekämpfung sowieso!

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Anton Adlers Notizen aus der Provinz, Wenn sonst nichts hilft, dräut Dialog.

Der Landwirtschaftsminister, wie er in bundesreichsdeutschen Medien ehrfurchtsvoll bezeichnet wird, hat die Besten seines Landes um sich geschart, um den ultimativen Befreiungsschlag für das Imätsch der Südtiroler Landwirtschaft auszuhecken. Eile war geboten, bevor der Bannerträger grüner Perfidie, der Wolf, die letzten Reste des einst stolzen Standes vor die Beißer kriegt.

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Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Zehnter Brief

Zumindest in bestimmten Kreisen ist es auf der Südseite der Alpen schwierig, so etwas wie Privacy aufrecht zu halten. Jeder weiß über das Leben der anderen bestens Bescheid und ist zum Teil sogar aktiv darin involviert - mehr oder weniger stark. Und wird deshalb natürlich auch auf das Heftigste kritisiert, sobald er etwas tut, was „man“ eben nicht tut. Z.B. Dinge laut sagen oder sogar öffentlich niederschreiben.

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Franz Tschurtschenthaler, Südtirol ohne Maske, Neunter Brief

Gerade eben wurde bekannt, dass der Gesundheitsminister in Rom eine Regelung unterzeichnet hat, nach der sämtliche Liftanlagen Italiens erst am 18. Jänner wieder öffnen dürfen – und nicht, wie von den Südtiroler Anlagenbetreibern erhofft, schon eine Woche früher. Irgendwie vermute nicht nur ich: das liegt unter anderem daran, dass den italienischen Politikern – zumindest jenen von Affi südwärts – jedes Verständnis dafür abgeht, was Wintersport eigentlich ausmacht.

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