Reinhard Kocznar, Digitale Sklavenhaltung, Essay

Unterwerfung lässt sich bequem per Mausklick erkaufen. Der Unterworfene muss löhnen. Herrschende wollen bezahlt sein. Nichts ist gratis. Die Ahnungslosen unserer Gesellschaft (wortmächtig vertreten durch die polit-mediale Klasse) bezeichnen das als Digitalisierung und halten es für einen Fortschritt.

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Alois Schöpf, Warten auf die Richter, Beiträge zum Thema Liberalisierung der Sterbehilfe in „Kleine Zeitung“, „Die Presse“, „Der Standard“

Alle Menschen sterben. Vier Prozent fallen um und sind tot, sodass die Hinterbliebenen sagen: Es ist zwar schrecklich, aber für ihn war es ein guter Tod! Denn viele müssen leiden. Viele erdulden dieses Leiden, weil sie noch jede Minute des Lebens auskosten wollen. Oder weil eine Religion oder eine Weltanschauung es ihnen verbietet, selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und weiteres Leid durch den Freitod zu beenden.

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Reinhard Walcher, Apokalypsen sind beliebt, Essay

Dann, es war schon das Jahr 1910, sollte laut wissenschaftlicher Mehrheitsmeinung der Halley’sche Komet das irdische Leben am 10. Mai vernichten. Zumindest verursachte der Komet ein massenhaftes Erscheinen von Alkoholleichen am 11. Mai 1910. Und für heuer, also das Jahr 2020, ist von der bulgarischen Seherin Baba Wanga das Ende unserer Zivilisation angesagt. Womit sie mit dem Club of Rome konform geht, der die digitale und zivilisatorische Implosion für die Jahre von 2020 bis 2040 kundtat.

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Reinhard Kocznar, Prävention, ein Perpetuum mobile vierter Art, Essay

Bei näherer Betrachtung ist Prävention keine Heilung, keine Reparatur, nicht einmal eine Problemlösung im weitesten Sinn. Prävention ist das Hobby der Zeitreichen. Sie beruhigt den Aberglauben und gibt den Orientierungslosen eine Stütze. Sie gibt denen, die sich gern darstellen, eine Bühne mit großem Publikum. Sie hilft vielen, nur nicht denen, die ein Problem haben.

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Alois Schöpf, 100 Jahre Salzburger Festspiele – Das Gründungsstück des Festivals ist ein unsäglich verlogener, jedoch touristisch sehr einträglicher Schmarrn!

Wenn Thomas Bernhard immer wieder vom nationalsozialistisch-katholischen Österreich spricht, so ist diese Eigenschaft im Hinblick auf den Ersten Weltkrieg, die Entstehung der Republik und der Salzburger Festspiele durch die Begriffe „geldgierig“ und „touristisch“ zu ergänzen.

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Wie viele blöde Sendungen über Tirol und Innsbruck müssen wir uns vom ORF eigentlich noch gefallen lassen?

Das höchste medienpolitische Glück unserer Politiker besteht darin, regelmäßig in „Tirol heute“ vorzukommen und sich zumindest einmal im Jahr österreichweit zu blamieren. Angesichts einer solch niederschmetternden politischen Selbstdarstellung fällt es nicht weiter auf, wenn unser Land darüber hinaus von volkskulturellen Musikern und Moderatoren repräsentiert wird, bei denen man nicht weiß, ob die Probleme des einen mit dem Alkohol oder des anderen, die richtige Tonhöhe zu treffen, die größeren sind.

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