Reinhard Kocznar, Digitale Sklavenhaltung, Essay

Unterwerfung lässt sich bequem per Mausklick erkaufen. Der Unterworfene muss löhnen. Herrschende wollen bezahlt sein. Nichts ist gratis. Die Ahnungslosen unserer Gesellschaft (wortmächtig vertreten durch die polit-mediale Klasse) bezeichnen das als Digitalisierung und halten es für einen Fortschritt.

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Reinhard Walcher, Apokalypsen sind beliebt, Essay

Dann, es war schon das Jahr 1910, sollte laut wissenschaftlicher Mehrheitsmeinung der Halley’sche Komet das irdische Leben am 10. Mai vernichten. Zumindest verursachte der Komet ein massenhaftes Erscheinen von Alkoholleichen am 11. Mai 1910. Und für heuer, also das Jahr 2020, ist von der bulgarischen Seherin Baba Wanga das Ende unserer Zivilisation angesagt. Womit sie mit dem Club of Rome konform geht, der die digitale und zivilisatorische Implosion für die Jahre von 2020 bis 2040 kundtat.

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Reinhard Kocznar, Prävention, ein Perpetuum mobile vierter Art, Essay

Bei näherer Betrachtung ist Prävention keine Heilung, keine Reparatur, nicht einmal eine Problemlösung im weitesten Sinn. Prävention ist das Hobby der Zeitreichen. Sie beruhigt den Aberglauben und gibt den Orientierungslosen eine Stütze. Sie gibt denen, die sich gern darstellen, eine Bühne mit großem Publikum. Sie hilft vielen, nur nicht denen, die ein Problem haben.

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Vanessa Musack, Bis weit hinter den Achensee… Das Hotel Windegg in Steinberg am Rofan

Wenn heute ein Betrieb zehn Arbeiter oder Angestellte „freisetzt“, wie das so schön heißt, wird nicht selten mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns in den Medien darüber berichtet. Wenn hingegen ein Wirtschaftsbetrieb zur Betriebsauflösung gezwungen ist oder gar, wie es mitleidslos heißt, in Konkurs geht, hält sich das Bedauern in Grenzen, liegt doch dem zeitgeistigen Mainstream die Annahme zugrunde, wonach die meist schlechten Charaktereigenschaften von Unternehmern keines Mitleids würdig seien.

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Reinhard Walcher, Eine Pandemie, die keine ist.

Man wird nie wissen, ob einzig die „Maßnahmen“ gegriffen haben oder ob das C-Virus von selbst verschwunden wäre und sich mit viralem Grundschwirren zufriedengegeben hätte. Wer Zweiteres glaubt, unterliegt zwar dem Präventionsparadox, da aber die Ansteckungszahl schon drei Tage vor dem Lock- und Shutdown gesunken ist, wäre angesichts der katastrophalen medizinischen, wirtschaftlichen, sozialen und psychischen Kollateralschäden durchaus eine offene Diskussion angebracht.

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Norbert Hölzl: Innsbrucks verpfuschte Jahrhundertchance Maximilian: Steuermillionen und kein bisschen Glanz!

Das missglückte Jubiläumsjahr 2019 begann nicht 2019, sondern schon im Dezember 2018. Es gab die unterkühlte open- air Lasershow im Hof der Hofburg. Die Macher und Verdiener an dieser Show überschlugen sich mit Selbstlob. Das Presseecho fasste Walter Klier in der TT zusammen: Es war „für die Fisch“. Im ORF versuchte ich es mit einer milderen Formulierung. Ich zitierte Goethes Teufelsworte, die sich bestens für das Maximilianjahr eignen: „Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan.“

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