Beiträge aus Apropos, Tiroler Tageszeitung

Tiroler Tageszeitung, Lässige Schlamperer

Mit Stolz berichten Bekannte, dass sie trotz Lockdowns bis Mitternacht den Geburtstag eines Freundes gefeiert haben. Oder es berichten honorige Herren, dass sie sich in einer eigens angemieteten Almhütte infizierten haben, weil Gasthäuser nicht zur Verfügung standen.

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Tiroler Tageszeitung, Bitte nicht so jammern!

Die meisten verbinden mit dem Aschermittwoch ohnehin nur noch den Heringsschmaus. Da dieser heuer ausfällt, ist die Gelegenheit günstig, sich an den Spruch zu erinnern, der uns früher zum Anlass dieses Tages eingebläut wurde: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Kaufhaus Österreich

Mit der für marketingtrainierte Manager typischen Ungeniertheit versuchte Margarete Schramböck dieser Tage das missglückte Unternehmen, um viel Steuergeld in Österreich ein regional verortetes Online-Kaufhaus aufzubauen, mit der Bemerkung vom Tisch zu wischen: „Wenn man nichts tut, kann auch nichts kritisiert werden.“

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Aufgeheizte Empathie

Das Gesetz verpflichtet die Journalisten des ORF zur objektiven Berichterstattung. Bei zu vielen Nachrichtensendungen ist davon allerdings nichts zu spüren. Vor allem die Mann/Frauschaft der ZIB2 scheint es im Überschwang moralischer Überlegenheit als Aufgabe zu betrachten, erste Oppositionspartei im Lande zu spielen.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Falscher Datenschutz

Bei einem schweren Verkehrsunfall erfahren wir fast alles: Alter und Geschlecht des Lenkers, Anzahl und Alter der Verletzten, Ursache des Unfalls, Alkoholisierungsgrad, Umstände der Rettung und Art der Verletzungen. Wenn es um Covid-19-Infektionen geht, erfahren wir fast nichts!

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Achtung Hochschule!

Die Plagiatsaffäre der ehemaligen Arbeits- und Familienministerin Aschbacher ist inklusive österreichischer Titelsucht, Abschlusses in der Slowakei und hanebüchenem Deutsch zutiefst peinlich. Dennoch wäre es zu einfach, die Schuld nur bei einer Politikerin zu suchen, die vor den tragischen Scherben ihrer Existenz steht.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Sind wir noch regierbar?

In einem Punkt hatte Österreich wirklich Glück. Stellen Sie sich vor, die türkisblaue Regierung wäre nicht durch die nach wie vor äußerst aufklärungsbedürftige Realityshow in Ibiza in die Luft gesprengt worden und Frau Hartinger-Klein wäre Gesundheitsministerin, Herr Kickl Innenminister und Herr Strache Vizekanzler.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Vernünftig ist dumm!

Für Querdenker fehlt mir jedes Verständnis! Inzwischen verdanken wir vor allem ihnen, diesen Privatwissenschaftlern, aber auch jenen, denen demonstrativ ohnehin alles egal ist, weil sie sich nicht für gefährdet halten, den dritten und nun wirklich lästigen Lockdown.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Marketing statt Kritik

Schimpfen bringt keine neuen Erkenntnisse. Daher schalte ich, wie viele meiner Zeitgenossen, die ich befragt habe, schleunigst um oder den Fernsehkasten überhaupt aus. Es gelingt mir nämlich beim besten Willen nicht, unserer Regierung, auch wenn sie Fehler macht und sich unverzeihliche Schlamperei leistet, grundsätzlich Unvermögen oder gar den Willen zu unterstellen, eine totalitäre Diktatur zu errichten.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Keine Zukunft ohne Online

Amazon profitiert voll von der Corona-Pandemie und ist im 1. Halbjahr um 40 Prozent gewachsen. Dem steht gegenüber, dass im Oktober 60.000 österreichische Handelsangestellte arbeitslos waren und, wenn die Staatshilfen auslaufen, im Handel unzählige Unternehmenspleiten drohen. Entsprechend dringend sind die Forderungen von Händlern, Gewerkschaften und Umweltorganisationen, die Onlinegiganten endlich durch Regularien an die kurze Leine zu nehmen.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Wir vermissen euch sehr!

Unlängst erkundigte ich mich bei einem meiner Freunde, ob er nicht Lust habe, rodeln zu gehen. Er antwortete mir mit einem gewissen deprimierten Unterton in der Stimme, dass er nicht die Absicht habe, die Kultur des Rodelns endgültig zugrunde gehen zu lassen, indem er auf den unbedingt dazugehörigen Gasthaus- bzw. Almhüttenbesuch verzichte. Dem ist nichts hinzuzufügen. Unter der Voraussetzung natürlich, dass das nun Folgende Jammern auf höchstem Niveau ist.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Freiwillig geht nicht!

Taiwan, eine Demokratie und dicht besiedelt, meldete bei ca. 23 Millionen Einwohnern seit Beginn der Corona-Pandemie 679 Infizierte und 7 Tote; im Vergleich zu Österreich, das bei ca. 8 Millionen Einwohnern und 280.000 Infizierten 3200 Tote zu beklagen hat. Grund für dieses absolut krasse Missverhältnis ist nicht nur Taiwans Insel-Lage, sondern schlicht und einfach auch die Tatsache, dass jemand, der dort die Quarantäne bricht, mit einer Strafe von bis zu 9000 € belegt wird.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Immer nur jammern…

Es ist hinlänglich bekannt, dass der Österreicher beim Jammern atmet. Gerade deshalb wäre es für unsere Novemberbefindlichkeit nicht schlecht, öfter das Dashboard der John Hopkins University zu studieren. Es weist derzeit in Sachen Covid19 bei 60 Millionen Infizierten 1,4 Millionen Tote aus, das sind etwas mehr als 2,3 Prozent. Wir erleben also die seit Jahrzehnten größte Krise der Menschheit, worüber man in Depressionen verfallen könnte.

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Es lebe der Kapitalismus!

Jeff Bezos ist also der reichste Mann der Welt. Entsprechend kritisch wird sein Online-Konzern Amazon beäugt. Nicht nur, dass er in den Staaten, in denen er sein Geld verdient, kaum Steuern bezahlt, was allerdings auf die Unfähigkeit unserer Politiker zurückzuführen ist. Und nicht nur, dass er angeblich seine Arbeiter ausbeutet, wogegen sich die Gewerkschaften zu wehren hätten. Amazon ruiniert angeblich auch die heimische Wirtschaft.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Die Gefährder wegsperren?

Die Todesstrafe ist nicht abzulehnen, weil es niemanden gibt, der sie verdienen würde. Sie ist abzulehnen, weil sie überall, wo sie dem Staat erlaubt ist, auch missbraucht wird und Unschuldige trifft. Der Bürger ist also gut beraten, sich den Luxus zu leisten, gewisse Personen lebenslänglich einzusperren statt umzubringen, um sich selbst zu schützen.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Und jetzt Nerzfarmen!

Covid19 hat erneut die perfekten Abschirmungsmechanismen unserer hedonistischen Ignoranz durchlöchert. Da eine Mutation des Virus bei Nerzen für den Menschen, diese Krone der Schöpfung, möglicherweise gefährlich werden könnte, sind plötzlich die Nerzfarmen im alleranständigsten und deshalb europaweit bewunderten Dänemark ins Blickfeld geraten. Dort werden alljährlich 19 Millionen Nerze gezüchtet.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos,Bürger oder Untertan?

Das Ärgerlichste an den Corona-Verharmlosern ist das Selbstmitleid, mit dem sie beklagen, ihre Meinung würde unterdrückt. Dabei ist bald das Gegenteil der Fall. Zum Beispiel bei Servus TV, das zwecks Publikumsanbiederung Obskuranten die Bühne bietet. Nicht zu reden von den Sozialen Medien, die ohnehin voll von Wahnideen sind.

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Mäntelchen Wissenschaft

Ist die Maskenpflicht nützlich oder überzogen? Soll man die Quarantänezeit verkürzen oder nicht? Soll man auf Herdenimmunität bauen oder nicht? Soll man der Vernunft der Bürger vertrauen wie in Schweden oder mit einem Lockdown durchgreifen? Soll man die Schulen offen halten oder nicht? Sterben die Leute an Covid-19 oder aufgrund des überlasteten Gesundheitssystems an etwas anderem?

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Tiroler Tageszeitung, Apropos, Die anderen! Nicht wir!

Wenn ich an die Reaktionen in meinem persönlichen Umfeld denke, erlaube ich mir die Prognose: Der Vorschlag des ehemaligen Chefs der ÖVP Wien Bernhard Görg, auch die Pensionisten sollten beim finanziellen Aufräumen nach der Corona-Krise ihren Beitrag leisten, wird wohl nicht alt werden. Dennoch halte ich ihn für richtig, wobei ich hinzufüge: Ich beziehe selbst eine Pension, rede also nicht von anderen.

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